Todesstrafe: Iran verschärft Gesetze

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31.03.2026 12.24Online seit heute, 12.24 UhrEin Sprecher der iranischen Justiz hat heute gesagt, Personen, denen Spionage oder Zusammenarbeit mit feindlichen Staaten vorgeworfen werde, droht nach einem verschärften Gesetz die Todesstrafe. Zudem könne deren gesamtes Vermögen eingezogen werden.Selbst das Teilen von Fotos und Videos, die dem Feind bei der Zielerfassung helfen könnten, könne als Zusammenarbeit gewertet werden. Iranische Medien hatten zuletzt berichtet, es seien inzwischen mehr als 1.000 Menschen festgenommen worden, denen vorgeworfen werde, sensible Orte gefilmt, regierungskritische Inhalte online geteilt oder „mit dem Feind kooperiert“ zu haben.Der Sprecher sagte, das Gesetz sei bereits 2025 verabschiedet worden. Es gelte für operative, nachrichtendienstliche und bestimmte mediale Aktivitäten, die als Unterstützung feindlicher Regierungen angesehen würden, insbesondere der USA und Israels.Wer mit Falschinformationen Angst schüre, müsse zudem mit Haftstrafen rechnen, wobei die Strafen in Kriegszeiten verschärft würden. Die Behörden hätten in dem Zusammenhang bereits rund 200 Anklagen erhoben. Bei der Durchsetzung des Gesetzes werde keine Nachsicht geübt.