31.03.2026 14.59Online seit heute, 14.59 UhrAngesichts steigender Energiepreise und einer wieder angezogenen Inflation haben Wirtschaftsverbände heute gegen die geplante Steuer auf nicht-recycelbares Plastik gewettert.Eine Kunststoff-Steuer würde „in einen Brand noch Benzin schütten“, kritisierte Handelsverbandschef Rainer Will heute in einer Aussendung. Wenig später warnte auch die Wirtschaftskammer (WKÖ) vor einem verschärften Preisdruck. Greenpeace verteidigt die Plastikabgabe – diese sei nötig, „um die wahren Kosten von Einwegplastik sichtbar zu machen“, so Madeleine Drescher, Konsumexpertin von Greenpeace.Öl und Gas sind wichtige Rohstoffe für die Kunststoffproduktion. Dementsprechend unmittelbar dürften sich die steigenden Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs auf die Kosten von Plastikverpackungen auswirken. Die Plastiksteuer soll die ebenfalls geplante Mehrwertsteuer-Senkung auf Grundnahrungsmittel ab Juli zum Teil gegenfinanzieren. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.