Apple Creator Studio: Mac-Apps unabhängig von Kauf oder Abo identisch

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Apples Ankündigung, seine Kreativ- und Office-Programme künftig unter der Bezeichnung „Apple Creator Studio“ im Abo zu verkaufen, hat einiges offengelassen. Allem voran kam die Frage auf, ob die Abo-Anwendungen künftig Funktionen anbieten, die Besitzern der gekauften Apps nicht zur Verfügung stehen. Schließlich will Apple die Programme Final Cut Pro, Pixelmator Pro, Logic Pro, Motion, Compressor und MainStage alternativ zu seinem Abo-Angebot auch weiterhin als Einmalkauf anbieten. In diesem Punkt gibt Apple Entwarnung. Die iPad-Versionen von Apples Kreativ-Programmen werden in Zukunft aber nur noch gebündelt erhältlich sein.Das auf den Videobereich spezialisierte Fachmagazin Cine D hatte die Möglichkeit, mit zwei Mitarbeitern aus der Marketingabteilung von Apple über das neue Angebot zu sprechen. Die erhaltenen Antworten sind für Nutzer der gekauften Versionen der Programme erfreulich. Apple will die Kauf- und die Abo-Versionen der Programme mit identischem Funktionsumfang ausstatten.Den Aussagen der Apple-Mitarbeiter zufolge werden auch die Besitzer der Kaufversionen von Final Cut Pro und Logic Pro künftig auf neue Funktionen wie die jetzt angekündigte Transkriptsuche oder die Beat-Erkennung zugreifen können. Einziger Grund für Einschränkungen dürfte die Hardware sein, was dann aber für beide Varianten der Software gelten sollte.iPad-Versionen nur noch im PaketAusnahmen gibt es allerdings bei den iPad-Versionen der Programme. Wir haben dies bereits am Beispiel von Pixelmator Pro für das iPad angesprochen. Apple hat jetzt bestätigt, dass sich auch die iPad-Versionen von Final Cut Pro und Logic Pro nicht mehr separat beziehen lassen. Wer eine der Kreativ-Anwendungen auf dem iPad nutzen will, kommt um das neue Abo-Paket nicht herum.Somit wird der neu angekündigte Montageersteller in Final Cut Pro nur im Abo verfügbar sein, weil diese Funktion exklusiv für das iPad verfügbar ist. Bereits laufende Abos für die Einzel-Apps auf dem iPad werden fortgesetzt, ein Neuabschluss ist nach dem Start des „Apple Creator Studio“ am 28. Januar nicht mehr möglich.Premiuminhalte für Office-Apps an Kreativ-Abo gebundenOffen bleibt derweil, wie Apple auf lange Sicht mit seinen Office-Apps verfährt. Diese sind in das neue Bundle integriert und Abonnenten erhalten laut Apple Premiuminhalte wie Vorlagen und Themen für Pages, Numbers und Keynote, die mit den kostenlos erhältlichen Versionen der Apps nicht verfügbar sind. Man darf sich fragen, ob es sinnvoll ist, diese Zusatzoptionen ausschließlich im Rahmen eines großen Kreativ-Abos anzubieten.Apple wird sein neues Software-Bundle zum Monatspreis von 12,99 Euro oder für 129 Euro pro Jahr anbieten.Der Beitrag Apple Creator Studio: Mac-Apps unabhängig von Kauf oder Abo identisch erschien zuerst auf ifun.de.