Dänemark kündigt Ausbau der Militärpräsenz auf Grönland an

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14.01.2026 10.59Online seit heute, 10.59 UhrKurz vor einem Treffen zu Grönland im Weißen Haus hat Dänemark einen Ausbau seiner Militärpräsenz auf der Insel angekündigt.„Wir werden unsere militärische Präsenz in Grönland weiter verstärken“, so Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen heute in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP. „Wir werden aber auch innerhalb der NATO auf mehr Übungen und eine verstärkte Präsenz der NATO in der Arktis drängen.“ Dänemark führe mit seinen Verbündeten Gespräche „über neue und verstärkte Aktivitäten im Jahr 2026“.Frankreich eröffnet Konsulat in GrönlandAuch die deutsche Bundesregierung hat sich zuletzt für eine stärkere NATO-Präsenz in der Arktis ausgesprochenen. In der Region seien verstärkte Aktivitäten Russlands und Chinas zu beobachten, sagte der deutsche Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) gestern dem ZDF. „Damit muss man umgehen“, sagte er. „Und das kann man im NATO-Rahmen gut lösen.“Frankreich kündigte indes für den 6. Februar die Eröffnung eines Konsulats in Grönland an. „Es ist ein politisches Signal, verbunden mit dem Willen, in Grönland stärker präsent zu sein, auch im wissenschaftlichen Bereich“, sagte Außenminister Jean-Noel Barrot dem Sender RTL. Die Entscheidung für ein Konsulat sei bereits im vergangenen Sommer während des Grönland-Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gefallen."Wir wählen Dänemark“: Grönland erteilt USA erneut AbfuhrDer grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen machte gestern deutlich, dass Grönland unter keinen Umständen zu den USA gehören will. „Wenn wir zwischen den USA und Dänemark wählen müssen, dann wählen wir Dänemark“, sagte Nielsen bei einer Pressekonferenz mit Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen.Lesen Sie mehr …