Nordrhein-Westfalen verzeichnet zum Ende des Jahres 2024 laut jüngsten Schätzungen des Pestel-Instituts einen Fehlbedarf von rund 376.000 Wohnungen. Damit ist unser Bundesland trauriger Spitzenreiter in Deutschland. Das muss sich dringend ändern, andernfalls wird die Wohnungsnot nicht mehr zu bewältigen sein, mahnt Carlo Clemens, wohnungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW.„Hier rollt eine sozialpolitische Lawine ungeahnten Ausmaßes auf den Landes- und Bundeshaushalt zu. Wohnungsmangel und steigende Mieten führen unausweichlich zu immer höheren staatlichen Kompensationen, etwa für Wohn- und Bürgergeld. Angesichts der immer weiter ausufernden Verschuldung von Bund, Land und Kommunen ist diese Entwicklung nicht länger tragbar.Hunderttausende Menschen in NRW finden entweder keine Wohnung oder können ihr bestehendes Dach über dem Kopf aufgrund der exorbitant steigenden Mieten nicht mehr bezahlen. Immer öfter leben diese Menschen in Wohnungen, die für ihren Bedarf viel zu klein sind. Besonders betroffen sind junge und alte Menschen. Das Pestel-Institut rechnet bis 2030 sogar mit einem Gesamtbedarf von 2,4 Millionen neuen Wohnungen.Zentrale Maßnahmen sind der Abbau unnötiger Bürokratie und überzogener Klimaschutzauflagen, damit sich Neubau wieder lohnt. Dringend sinken müssen zudem die Betriebskosten, die sich längst zu einer zweiten Miete entwickelt haben. Vor allem aber muss die Regierung endlich gegen illegale Zuwanderung vorgehen, damit der Druck auf den Wohnungsmarkt sinkt.“