04.05.2026 08.37Online seit heute, 8.37 UhrPatientenvertreterinnen und -vertreter haben im Vorfeld des internationalen Tages für ME/CFS am 12. Mai einen Aufruf an die Politik gestartet. Die Situation um die Multisystemerkrankung müsse verbessert werden.Die lange weitgehend unbeachtete Krankheit Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) rückte infolge der Coronavirus-Pandemie ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Sie tritt insbesondere nach Infektionen auf (etwa Influenza, Covid, Epstein-Barr-Virus) und gilt auch als schwerste Form von Post-Covid.Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht, die Krankheit wird oft nicht erkannt, missverstanden oder fehlgedeutet – mit Folgen für die Betroffenen auch hinsichtlich ihrer sozialen Absicherung.In einer Onlinepetition wird nun neben dem Aufbau von Behandlungsstrukturen eine bessere soziale Absicherung gefordert. Auch die Forschung müsse ausgebaut werden: Nach deutschem Vorbild sollen jährlich mindestens fünf Millionen Euro fließen.Für Samstag ist zudem eine Protestaktion in Wien geplant. Rund um den ME/CFS-Tag finden in ganz Österreich mehrere Veranstaltungen statt.