ÖGK stoppt Finanzierung für Sekundärtransporte mit Mai

Wait 5 sec.

05.03.2026 11.18Online seit heute, 11.18 UhrDie ÖGK streicht die Finanzierung für Sekundärtransporte, wie die „Kronen Zeitung“ heute berichtet hat. Die ÖGK sage, dass die Kürzungen in Höhe von 9,8 Millionen Euro österreichweit mit 1. Mai schlagend werden. Die Bundesländer seien bereits über die Einsparungen informiert worden, Zusatzkosten für Patienten sollen nicht entstehen.Ein Sekundärtransport wird dann durchgeführt, wenn bereits in einem Spital versorgte Patientinnen und Patienten von einer medizinischen Einrichtung in eine andere spezialisierte Versorgungseinheit gebracht werden.Laut einer ÖGK-Sprecherin soll die Abrechnung für Sekundärtransporte „direkt mit den jeweiligen Rechtsträgern der Krankenanstalten“ erfolgen, da die ÖGK jährlich rund sechs Milliarden Euro im Rahmen der Krankenanstaltenfinanzierung an die Spitäler zahlt. Rechtsträger können etwa Länder, Städte, Gemeinden und private Träger sein.Mehrkosten für Patientinnen und Patienten sind laut ÖGK „ausgeschlossen“. Der niederösterreichische Landesrat für Finanzen und Landeskliniken, Anton Kasser (ÖVP), gab zuvor gegenüber der „Krone“ an, er gehe davon aus, dass der ÖGK-Anteil an den Sekundärtransporten „auch weiterhin im Rahmen der Versorgung der Versicherten über ein anderweitiges Finanzierungsmodell abgegolten wird“.Nach den Angaben der ÖGK gab es 2025 österreichweit 47.600 Sekundärtransporte (45.000 Fahrten und 2.600 Flüge) und einen jährlichen Aufwand von 9,8 Mio. Euro. Die Sprecherin sagte auf Nachfrage der APA, im Vorfeld der Entscheidung habe man sich „natürlich rechtlich abgesichert“.