AK: Steigerung bei Spritpreisen unverhältnismäßig

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05.03.2026 09.15Online seit heute, 9.15 UhrDie Arbeiterkammer (AK) kritisiert die aktuellen Preissteigerungen an den Zapfsäulen als unverhältnismäßig. Generell würden Preissteigerungen bei Öl wie aktuell durch den Iran-Krieg von Tankstellenbetreibern rasch, Senkungen aber spät bzw. kaum weitergegeben, sagte Experte Daniel Witzani-Haim heute im Ö1-Morgenjournal.Außerdem würde sich die Mineralölindustrie oft auf Risikoaufschläge berufen, das sei für ihn „nicht nachvollziehbar“. Die Branche weist die Kritik zurück.„Ich glaube, dass die Lager hier durchaus noch günstigere Preise hergeben würden. Und was man sich vor Augen führen muss: In Österreich wird mehr als die Hälfte des verwendeten Benzins und Diesels vor Ort von der OMV raffiniert. Wir haben außerdem in der Vergangenheit gesehen, dass Raffinerien bei Preissteigerungen teilweise ihre Margen erhöhen konnten“, sagte Witzani-Haim. Ähnliche Kritik hatte zuvor der ÖAMTC geäußert.Er sieht die Preiskommission gefordert, im Rahmen der laufenden Sonderprüfung zu Treibstoffpreisen ein Auge auch auf die Entwicklungen der vergangenen Tage zu werfen.Tankstellenbetreiber wie Turmöl halten dem entgegen, dass man sich lediglich an den Treibstoffbörsen orientiere. Unternehmenschef Jürgen Stichenwirth sagte im ORF-Radio: „Wir spüren natürlich die steigenden Preise, an denen orientieren wir uns. Die Preise, die wir durch die Krise in Nahost sehen an den Märkten, vor allem an der Rotterdamer Börse, sind einfach stark gestiegen.“Auch den Vorwurf, Tankstellen würden für zuvor billiger gekaufte Reserven zu viel Geld verlangen, wollte der Firmenchef zumindest für sein Unternehmen nicht gelten lassen: „Wir verfügen nur über das, was wir unter dem Boden in der Tankstelle haben, das ist relativ schnell verbraucht.“ Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.