Spitzenpolitik weiter mehrheitlich männlich

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04.03.2026 11.21Online seit heute, 11.21 UhrÖsterreichs Spitzenpolitik bleibt mehrheitlich männlich. Der Frauenanteil im Nationalrat liegt aktuell bei 35 Prozent, zeigt ein Blick auf die Statistik anlässlich des Weltfrauentags am Sonntag.Mit dem Abgang der SPÖ-Abgeordneten Elke Hanel-Torsch und der Rückkehr von Christoph Matznetter geht die Kurve aber weiter nach unten. Anfang 2022 waren es noch mehr als 41 Prozent gewesen. Den höchsten Frauenanteil weist der Parlamentsklub der Grünen auf, den geringsten jener der FPÖ.Erst eine Kanzlerin und eine VizekanzlerinMit Brigitte Bierlein gab es erst einmal eine Kanzlerin, sie führte allerdings nur eine Übergangsregierung. Erste – und bisher ebenfalls einzige – Vizekanzlerin wurde 2000 Susanne Riess-Hahn (FPÖ, früher Riess-Passer). Eine Bundespräsidentin gab es überhaupt noch nie.Ausgewogener ist da die aktuelle Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS: Zehn der 21 Mitglieder (inklusive Staatssekretärinnen und -sekretäre) sind Frauen.Zwei LandeshauptfrauenSeit Mitte des Vorjahres ist Niederösterreichs Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) nicht mehr die einzige Landeshauptfrau. Karoline Edtstadler (ÖVP) amtiert seither in Salzburg, das mit Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) als einziges Bundesland zwei Frauen an der Spitze hat.Auch in den Landesregierungen hat ein Frauenüberhang Seltenheitswert. Wiens Regierung besteht inklusive nicht amtsführender Stadträtinnen und -räte zu 57 Prozent aus Frauen, in allen anderen acht Bundesländern sind die Männer in der Überzahl.Zahl der Bürgermeisterinnen leicht gestiegenIn den Landtagen ist der Frauenanteil am höchsten in Vorarlberg, am niedrigsten im Burgenland und in Niederösterreich. Leicht gestiegen ist die Anzahl der Bürgermeisterinnen und Vizebürgermeisterinnen, bewegt sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Bei insgesamt 2.092 Gemeinden zählt der Gemeindebund 243 Bürgermeisterinnen und 560 Vizebürgermeisterinnen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.