04.03.2026 12.47Online seit heute, 12.47 UhrBundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sieht aktuell auch nach der Eskalation in der Golf-Region keine erhöhte Bedrohungslage für Österreich. Daher belässt man die Terrorwarnstufe auch bei vier, dem zweithöchsten Wert. Wie Stocker heute nach dem Bundeskrisenkabinett verkündete, sei auch die Lage rund um Demonstrationen, die vom Staatsschutz begleitet würden, „friedlich“.Der Kanzler betonte einmal mehr, dass die Versorgungssicherheit gegeben sei. Man müsse aber zugeben, dass die Entwicklung der Preise derzeit nicht absehbar sei. Würden diese „durch die Decke gehen“, werde man eingreifen. Auch Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) verwies darauf, dass mittlerweile gesetzliche Vorkehrungen vorhanden seien, über die die Politik Maßnahmen ergreifen könne. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger betonte, dass sie „im Moment“ staatliche Eingriffe nicht sehe.Zwei weitere Heimflüge geplantDie Regierungsspitzen betonten kurz vor dem Nationalen Sicherheitsrat, dass auch die Bemühungen, Österreicher aus der Krisenregion nach Hause zu bringen, auf Hochtouren liefen. Wie die Außenministerin mitteilte, würden nach dem schon bekannten heutigen Flug aus dem Oman morgen zwei weitere folgen – einer wieder aus Maskat, der Hauptstadt des Oman, ein anderer aus der Hauptstadt Saudi Arabiens, Riad. In der ersten Maschine werde es rund 180 Plätze geben, in zweiterer 300.FPÖ und Grüne zu EnergiepreisenFPÖ-Chef Herbert Kickl, der die Einberufung des Nationalen Sicherheitsrats eingefordert hatte, forderte „eine Garantie der Bundesregierung, dass wir nicht einen einzigen Flüchtling aus dieser Region aufnehmen“.Zudem solle sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für eine Aussetzung der CO2-Komponente einsetzen. Sollte es keine europäische Lösung geben, solle Österreich die CO2-Kosten für Kraftwerksbetreiber aus den Einnahmen des CO2-Handels kompensieren, forderte Kickl.Vorkehrungen für steigende Energiepreise forderte auch Grünen-Chefin Leonore Gewessler. Die Regierung solle eine gesetzliche Grundlage für den angekündigten Energiekrisenmechanismus auf den Tisch legen.