05.03.2026 16.01Online seit heute, 16.01 UhrIn den Gewässern des Persischen Golfs sitzen infolge der Iran-Krieges 20.000 Seeleute und 15.000 Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen fest. Das teilte die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) der Vereinten Nationen heute mit.Generalsekretär Arsenio Dominguez erklärte, die IMO sei bereit, „mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um zur Sicherheit und zum Wohlergehen der Seeleute beizutragen“.Seit Kriegsbeginn am Samstag hat die UNO-Organisation demnach sieben Vorfälle gezählt, in die Schiffe in der Straße von Hormus verwickelt gewesen seien. Dabei seien zwei Menschen gestorben und sechs verletzt worden. „Abgesehen von den wirtschaftlichen Auswirkungen dieser alarmierenden Angriffe handelt es sich hierbei um eine humanitäre Frage“, erklärte Dominguez. „Kein Angriff auf unschuldige Seeleute ist jemals gerechtfertigt.“Der Verkehr in der Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Mittwoch, die „vollständige Kontrolle“ über die Meerenge zu haben. Durch die Wasserstraße werden etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasproduktion transportiert. Die Öl- und Gaspreise stiegen dadurch deutlich an.