05.03.2026 14.37Online seit heute, 14.37 UhrDer US-Internetkonzern Meta lässt auf Druck der Europäischen Union (EU) vorübergehend KI-Chatbots von Konkurrenten auf WhatsApp zu. Diese Maßnahme sei auf zwölf Monate befristet, teilte der Facebook-Mutterkonzern heute mit.Damit werde eine drohende einstweilige Verfügung der Wettbewerbsbehörden wohl hinfällig. Die Rivalen müssen für den Zugang zu der Plattform jedoch eine Gebühr entrichten. Die EU-Kommission teilte mit, sie werde eventuelle Auswirkungen auf die laufenden Kartellermittlungen prüfen.Vor einigen Wochen hatten die Behörden Meta einstweilige Maßnahmen angedroht, weil der Ausschluss konkurrierender Chatbots auf WhatsApp nach vorläufigen Untersuchungen den Wettbewerb behindere. Im Jänner hatte der Konzern den Messengerdienst in Italien auf Anordnung der dortigen Kartellwächter geöffnet. Auch dort dauern die Ermittlungen an. In Brasilien muss Meta nach einem Gerichtsurteil Dritten ebenfalls Zugang gewähren.Das KI-Start-up Interaction Company of California pochte trotz des Meta-Zugeständnisses auf eine einstweilige Anordnung durch die EU. Firmenchef Marvin von Hagen kritisierte Metas Preispolitik für einen WhatsApp-Zugang als „schikanös“. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.