Amazon erhöht in den USA den Preis für den werbefreien Zugriff auf das Angebot von Prime Video. In Deutschland bleibt vorerst alles unverändert. Auf lange Sicht müssen sich Nutzer des Zusatzangebots aber vermutlich auch hier auf entsprechende Änderungen einstellen.Statt bislang 2,99 Dollar bezahlen amerikanische Amazon-Kunden vom 10. April an 4,99 Dollar im Monat, wenn sie Prime Video ohne Werbeunterbrechungen nutzen wollen. Das Abo läuft dort künftig unter dem Namen „Prime Video Ultra“. Der Preis für die Mitgliedschaft bei Amazon Prime, wovon Prime Video ein Bestandteil ist, bleibt dabei unverändert.Mehr Funktionen im Ultra-TarifAmazon begründet die Preiserhöhung damit, dass werbefreies Streaming mit erweiterten Funktionen hohe Kosten verursacht. Die neue Struktur orientiere sich an anderen großen Streamingdiensten und soll Nutzern optional mehr Funktionen und Möglichkeiten bieten. Dem Anbieter zufolge steigt damit die Zahl der möglichen Downloads von 25 auf 100. Auch die Zahl der gleichzeitigen Streams erhöht sich von drei auf fünf.Standardnutzer von Prime Video in den USA profitieren ab dem kommenden Monat an bei unverändertem Preis von verschiedenen Änderungen. So wurden hier die möglichen Downloads von 25 auf 50 und die Anzahl der gleichzeitigen Streams auf maximal vier erhöht. Amazon stellt gewöhnlichen Prime-Abonnenten in den USA zudem den Zugriff auf Dolby Vision wieder zur Verfügung. Diese Option wurde dort im Rahmen der Einführung des Werbfrei-Abos gestrichen.Werbefrei-Abo in Deutschland strittigHierzulande hat Amazon sein Werbefrei-Abo vor zwei Jahren im Februar 2024 eingeführt. Prime-Mitglieder in Deutschland haben seither die Möglichkeit, für 2,99 Euro monatlich eine werbefreie Version zu nutzen. Amazon verzichtet dann auf Werbeunterbrechnungen bei der Wiedergabe von Filmen und Serien. Davon ausgenommen sind Inhalte wie Live-TV und Sportveranstaltungen sowie bestimmte werbefinanzierte Programme.In Deutschland hat die Einführung der Werbeeinblendungen auch zu juristischen Auseinandersetzungen geführt. Kürzlich erst hat das Landgericht München beschieden, dass die von Amazon verschickte Ankündigungs-Mail dazu irreführend war. Die Verbraucherzentrale Sachsen hat diesbezüglich derweil eine Sammelklage gegen Amazon initiiert.The post Prime Video: Amazon macht Werbefrei-Option in den USA teurer first appeared on ifun.de.