Kritik an Cook: Apple-Chef verteidigt seine Rolle

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Tim Cook ist gerade wieder auf Werbetour für sein Unternehmen und hat dabei auch im amerikanischen Frühstücksfernsehen Station gemacht. Im Interview mit Michael Strahan vom Sender ABC wurde der Apple-Chef auch mit kritischen Fragen konfrontiert.Kritik entzündet sich vor allem an Cooks Nähe zum US-Präsidenten. Er nahm an dessen Amtseinführung teil und unterstützte diese finanziell. Zudem besuchte er mehrfach das Weiße Haus und überreichte dort ein Goldgeschenk.Für zusätzliche Kritik sorgte auch seine Teilnahme an einer Vorführung einer Dokumentation über die Präsidentengattin Melania. Diese fand kurz nach einem tödlichen Vorfall im Zusammenhang mit innenpolitischen Spannungen statt.Rolle nicht als politisch zu verstehenDer Apple-Chef vermied es, direkt auf die angesprochenen Punkte einzugehen und betonte, seine Rolle nicht als politisch zu verstehen. Gespräche mit Regierungen würden sich einzig auf wirtschafts- und technologiepolitische Themen konzentrieren. Cook wollte sich auch nicht dazu äußern, ob Apple die im vergangenen Jahr gezahlten Importsteuern wieder zurückfordere, nachdem diese vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten für unzulässig erklärt wurden. Man werde die weitere Entwicklung beobachten und abwarten. Apple hat allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 3,3 Milliarden US-Dollar Importsteuern entrichtet.Kein Grund, Apple zu verlassenTim Cook wurde zudem auf die Gerüchte um seinen Rückzug von Apple angesprochen. Der Apple-Chef wies dies kategorisch zurück. Er habe weiterhin großes Interesse an seiner Tätigkeit und sehe aktuell keinen Anlass für einen Wechsel. Zuletzt haben Diskussionen über einen möglichen Führungswechsel bei Apple erneut zugenommen. Im Gespräch war auch eine Art Doppelspitze, bei der Cook einen mehr auf den praktischen Bereich fokussierten Nachfolger unterstützt. Als möglicher Kandidat gilt dabei vor allem John Ternus.The post Kritik an Cook: Apple-Chef verteidigt seine Rolle first appeared on ifun.de.