22.03.2026 10.37Online seit heute, 10.37 UhrDer Kommandant der Luftstreitkräfte, Gerfried Promberger, hat angesichts von Aussagen von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) zur Eurofighter-Nachfolge vor einer drohenden Sicherheitslücke bei der Luftverteidigung gewarnt.„Abfangjäger sind kein Luxus, sondern ein zentrales Instrument zur Sicherung der Souveränität, Neutralität und zum Schutz der Bevölkerung Österreichs“, betonte er heute gegenüber der APA.Marterbauer sah „keinen Spielraum“Marterbauer hatte zuvor via „Kronen Zeitung“ den Wünschen des Verteidigungsministeriums nach mehreren Milliarden für die Nachfolge der in die Jahre gekommenen Eurofighter eine klare Absage erteilt. Er sehe „keinen Spielraum“ über das Vereinbarte hinaus. Damit zog Marterbauer den Ärger des Koalitionspartners ÖVP auf sich.„Neutralität darf niemals zur Wehrlosigkeit führen“„Neutralität darf niemals zur Wehrlosigkeit führen, ganz im Gegenteil. Sie verpflichtet uns, unsere Souveränität selbst zu schützen“, so Promberger. Für die Sicherung des heimischen Luftraums sei „ausschließlich“ die Republik Österreich verantwortlich.Die Anzahl von 36 neuen Überschallkampfflugzeugen, auf die sich ein interner Bericht zur Evaluierung der „Luftverteidigung 2032+“ festgelegt hat, sei keineswegs aus „Prestige oder Luxus, sondern aus einer klaren und nachvollziehbaren Beurteilung, militärischer Notwendigkeit und der Einsatzrealität“ getroffen worden.„Bedrohungen halten sich nicht an Bürozeiten“Es müsse sichergestellt werden, dass jederzeit genügend Abfangjäger zur Einsatzvorbereitung, für Übungen, für die Ausbildung der Militärpiloten, für die technische Überprüfung vorhanden sind und gleichzeitig Einsätze geflogen werden können. „Bedrohungen aus der Luft halten sich nicht an Bürozeiten“, soder Airchief. Für einen 24/7-Betrieb müsse ein Teil der Flotte immer in Einsatzbereitschaft sein. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.