Analyse: Erstmals mehr Autoimporte aus China in EU als umgekehrt

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20.03.2026 08.27Online seit heute, 8.27 UhrDie Kräfteverhältnisse auf dem weltweiten Automarkt verschieben sich zunehmend: Die Autoimporte aus China in die EU haben einer Analyse des Beratungsunternehmens EY zufolge erstmals die europäischen Exporte in die Volksrepublik übertroffen.Die Ausfuhren von Autos und Autoteilen aus der EU nach China sind vergangenes Jahr um 34 Prozent auf 16 Milliarden Euro gesunken, wie aus dem Papier hervorgeht.Seit 2022 hätten sich die Exporte damit mehr als halbiert. Zugleich stiegen die Importe aus China in dem Bereich um acht Prozent auf 22 Milliarden Euro. Aus einem Exportüberschuss in zweistelliger Milliardenhöhe wurde damit innerhalb weniger Jahre ein Defizit.Zur Einordnung wichtig ist: Zu den Kfz-Teilen gehören EY zufolge auch E-Auto-Batterien. Diesen Markt dominieren Anbieter aus China. Außerdem haben europäische Autohersteller und Zulieferer auch Werke in der Volksrepublik. Sie produzieren dort für den lokalen Markt, exportieren aber auch Fahrzeuge und Teile nach Europa. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.