Straße von Hormus: Fünf EU-Staaten sagen Hilfe zu

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19.03.2026 16.25Online seit heute, 16.25 UhrGroßbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Japan haben in einer gemeinsamen Erklärung zugesagt, Maßnahmen zur Stabilisierung der Energiemärkte zu ergreifen. Man sei bereit, sich „geeigneten Bemühungen“ anzuschließen, um eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten, heißt es in einer heute veröffentlichten Erklärung. Die Erklärung macht aber ausdrücklich keine Angaben über den Zeitpunkt der Hilfe.Bisher haben die NATO-Staaten eine Hilfe für die USA zur Sicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus abgelehnt. Während die britische Regierung bekannt gab, dass sie Planungen vorantreibe, hatte der deutsche Kanzler Friedrich Merz in Brüssel in der Früh betont, dass Deutschland nicht aktiv werde, solange der Krieg andauere. Danach sei Deutschland zur Mitarbeit an der Sicherung des Schiffsverkehrs bereit.In der Erklärung heißt es: „Wir begrüßen das Engagement der Länder, die sich an den Vorbereitungsplanungen beteiligen.“ Maritime Sicherheit und eine freie Schifffahrt komme allen Ländern zugute. „Die Freiheit der Schifffahrt ist ein völkerrechtliches Grundprinzip, das auch im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen niedergelegt ist“, heißt es. Der Iran müsse dies beachten. Die Regierungen bekennen sich zudem dazu, die vom Krieg am stärksten betroffenen Länder zu unterstützen.NATO-Generalsekretär Mark Rutte rechnet unterdessen im Streit um eine mögliche militärische Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus mit einer Einigung zwischen den USA und anderen Alliierten.Mehrere Länder hatten zuvor deutlich gemacht, dass sie den Iran-Krieg der USA und Israels kritisch sehen und sich trotz steigender Energiepreise vorerst nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormuz beteiligen wollen. US-Präsident Donald Trump fordert allerdings europäische Unterstützung. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.