Wahlpleite: SPD-Spitze soll bleiben

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23.03.2026 12.07Online seit heute, 12.07 UhrSPD-Chef Lars Klingbeil und seine Kovorsitzende Bärbel Bas wollen nach der Wahlniederlage gestern im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz ihre Ämter weiterführen.Man werde die zweitgrößte Regierungspartei nicht ins Chaos stürzen, so Klingbeil und Bas heute nach einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin. Es gehe jetzt nicht um Köpfe, sondern um die inhaltliche Aufarbeitung der Niederlage. Das sehe auch das Parteipräsidium so.Partei will auf Reformen setzenIm Mittelpunkt stünden jetzt Reformen für das Land, vor allem eine Einkommensteuerreform. Am Freitag wolle man aber die Parteispitze, die SPD-Ministerpräsidenten und die Kommunalpolitiker noch einmal für eine Debatte zusammenrufen. Klingbeil hatte am Wahlabend einen Rücktritt in den Raum gestellt.Die SPD verlor bei der Wahl in Rheinland-Pfalz im Vergleich zu 2021 knapp zehn Prozentpunkte und stürzte auf 25,9 Prozent der Stimmen ab. Es ist das historisch schlechteste Ergebnis für die Partei in dem Bundesland.CDU Erste, AfD mit starken ZugewinnenWahlgewinnerin wurde die CDU mit 31,0 Prozent der Stimmen, gefolgt von der SPD. Auf dem dritten Platz folgte die AfD mit 19,5 Prozent vor den Grünen mit 7,9 Prozent. Die FDP und die Freien Wähler schieden mit 2,1 Prozent beziehungsweise 4,2 Prozent aus dem Mainzer Landtag aus. Die Linke verpasste mit 4,4 Prozent den erstmaligen Einzug in das Landesparlament erneut.