Havarierter russischer Tanker: Malta bittet um Hilfe

Wait 5 sec.

17.03.2026 13.28Online seit heute, 13.28 UhrMalta bemüht sich um internationale Unterstützung, um eine „endgültige Lösung“ für das Problem des russischen Tankers zu finden, der im zentralen Mittelmeer manövrierunfähig treibt. Außenminister Ian Borg will das Thema bei einem Treffen des Europäischen Rates ansprechen.Wie Premierminister Robert Abela laut italienischen Medien mitteilte, treibt die „Arctic Metagaz“ weiterhin in internationalen Gewässern und bewegt sich zeitweise zwischen den Such- und Rettungszonen von Malta, Italien und Libyen.Nach aktuellen Messungen befindet sich das Schiff rund 54 Seemeilen von Malta entfernt – innerhalb der maltesischen SAR-Zone, jedoch noch außerhalb der Territorialgewässer.Malta kontaktierte von der LeyenAbela erklärte, er habe die Angelegenheit auch im Rahmen der Med9-Gruppe angesprochen, zu der neben Malta unter anderem Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland gehören. Zudem habe er den Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, sowie die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kontaktiert.Kontakte mit russischen Behörden und der Betreibergesellschaft des Tankers hätten bisher keine Lösung gebracht. Die maltesischen Behörden warnten Fischer, einen Sicherheitsabstand von mindestens vier Seemeilen zum Schiff einzuhalten. Kontakte mit russischen Behörden und der Betreibergesellschaft des Tankers hätten bisher keine Lösung gebracht.Italien bietet Hilfe anItalien hat den maltesischen Behörden inzwischen seine Unterstützung angeboten. So sollen auch Techniker sowie verschiedene Einsatzboote, auch solche zur Eindämmung möglicher Umweltschäden nach Malta entsendet werden, sagte der italienische Staatssekretär, Alfredo Mantovano, im Interview mit dem Radiosender „Radio 24“.Der 277 Meter lange Tanker war am Dienstag vergangener Woche vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit einem unbemannten Drohnenboot angegriffen zu haben. Die Besatzung aus 30 Mann sei gerettet worden. Der Tanker transportiert Flüssiggas sowie rund 700 Tonnen Treibstoff.