Der Morgen beginnt nicht mit Licht, sondern mit Staub. Er liegt wie eine zweite Haut auf allem, auf den Fensterscheiben, den Schuhen, den Gedanken. Wenn ich atme, schmeckt die Luft nach Beton und verbranntem Plastik. Irgendwo knattert ein Generator, ein Geräusch wie ein Tier, das nicht sterben will. Ich bin wach, seit die Nacht aufgehört […]Der Beitrag Schreibwettbewerb „Pressefreiheit“, die Gewinner-Texte 6: Zwischen den Fronten erschien zuerst auf Leipziger Zeitung.