Ukraine-Gedenken: „Marsch des Lichts“ in Wien

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24.02.2026 23.08Online seit heute, 23.08 UhrHunderte Menschen haben heute Abend vor dem Parlament in Wien des vierten Jahrestags des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gedacht. Unter den Teilnehmenden des „Marschs des Lichts“ waren auch Abgeordnete von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen. Die gegenüberliegende Präsidentschaftskanzlei erstrahlte in den ukrainischen Farben Gelb-Blau.Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Kundgebung hielten ukrainische Flaggen ebenso wie Fahnen anderer europäischer Staaten in die Höhe. Einige trugen Transparente wie „Ukrainische Soldaten verteidigen deine Ruhe“ und „Arm Ukraine and sleep well“ (Bewaffnet die Ukraine und schlaft gut).Zahlreiche RedenZahlreiche Redner zollten der Ukraine Respekt und betonten, dass das Land auch für Europa kämpfe. Wenn der russische Präsident Wladimir Putin „keinen Widerstand“ spüre, werde er weitermachen, sagte Ex-Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). Die Ukraine habe „jedes Recht, sich zu verteidigen, aber wir haben auch jede Pflicht in Europa, ja auch im neutralen Österreich, die Ukraine genau aus diesem Grund zu unterstützen.“„Der Krieg in der Ukraine, diese vier Jahre stehen für Terror, für Folter, für Mord, für das Verschleppen von über 20.000 Kindern“, sagte ÖVP-Abgeordneter Andreas Minnich. Für die SPÖ-Abgeordnete und Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, Petra Bayr, sei klar, dass der „Auslöser für diese Aggression“ im Kreml sitze.Der NEOS-Abgeordnete Dominik Oberhofer erinnerte an ein Zitat von Winston Churchill: „Knapp vor der Dämmerung ist die Nacht am dunkelsten.“„EU steht felsenfest an der Seite der Ukraine“„In der Ukraine werden unsere Freiheit, unsere Werte, unser Frieden verteidigt für ganz Europa“, erklärte auch der Vertreter der EU-Kommission in Österreich, Patrick Lobis. Er betonte: „Die Europäische Union steht felsenfest an der Seite der Ukraine.“Der ukrainische Botschafter Wassyl Chymynez sagte: „Wir sind dankbar, dass wir heute nicht alleine sind. Dass die Solidarität mit der Ukraine weiter lebendig ist.“