Kristersson: Drohne über Schweden war wohl russisch

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27.02.2026 17.20Online seit heute, 17.20 UhrEine am Mittwoch über schwedischen Hoheitsgewässern nahe einem französischen Flugzeugträger gesichtete Drohne ist laut Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson wahrscheinlich russisch gewesen. Das sagte Kristersson dem Sender SVT, als er das französische Militärschiff „Charles de Gaulle“ besuchte, das derzeit im Hafen von Malmö liegt.Gestern hatte das schwedische Militär mitgeteilt, dass es eine mutmaßliche Drohne im Öresund gesichtet und gestört habe. Danach sei der Kontakt zu der Drohne abgerissen. Der schwedische Verteidigungsminister Pal Jonson sagte zu SVT, dass er davon ausgehe, dass es sich um eine russische Drohne handelte, weil sich gleichzeitig ein russisches Militärschiff in der Meerenge zwischen Schweden und Dänemark befand – unweit der „Charles de Gaulle“.Kristersson: Vorfall „ernst, aber nicht unerwartet“Ministerpräsident Kristersson nannte den Vorfall nun „ernst, aber nicht unerwartet“. Es sei sicher kein Zufall, dass so etwas gerade während des Besuches des französischen Flugzeugträgers in Schweden passiere. „Das Wichtigste ist, Klartext zu reden und zu zeigen, dass wir vorbereitet sind und mit solchen Situationen umgehen können“, sagte Kristersson zu SVT. Derzeit sei dem Ministerpräsidenten zufolge eine technische Untersuchung im Gange, die mehr Details zu dem Vorfall ans Licht bringen solle.Paris kritisiert mögliche „Provokation“Nach der Sichtung einer mutmaßlich russischen Drohne nahe dem Flugzeugträger ordnete Paris den Vorfall als mögliche „Provokation“ ein. Es wäre eine „lächerliche Provokation“, falls die gesichtete Drohne wirklich russischer Herkunft sei, erklärte Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot an Bord des betroffenen Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“.Der Kreml hatte zuvor entsprechende Vorwürfe von schwedischer Seite als „absurd“ zurückgewiesen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte in Moskau, die schwedischen Aussagen zu der Drohne bezögen sich allein darauf, dass ein russisches Schiff in der Nähe gewesen sei. „Diese Erklärung ist völlig absurd“, fügte Peskow hinzu, der nach eigenen Angaben keine „Details“ zu dem Vorfall kennt. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.