Skigebiet Kasberg vor Rettung

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TEAM FOTOKERSCHI / DAVID RAUSCHERBezirk Gmunden, Grünau im Almtal. Das Land Oberösterreich beauftragt die Seilbahnholding mit Übernahmegesprächen für den Kasberg. Das wurde Freitagnachmittag in einer Presseaussendung bekanntgegeben. Das Land setze nun einen „konkreten Schritt zur Sicherung des Standorts“, heißt es dort. „Die oö. Seilbahnholding wurde beauftragt, Gespräche über eine mögliche Übernahme mit den derzeitigen Betreibern aufzunehmen. Ziel ist es, insbesondere für Kinder, Familien und Skivereine auch künftig ein attraktives Angebot am Kasberg sicherzustellen“, heißt es in der Aussendung weiter.Wichtig sei die technische Absicherung – besonders die Beschneiung. Entsprechende Maßnahmen könnten jedoch nur im Einvernehmen mit den betroffenen Grundeigentümern und mit den nötigen rechtlichen Genehmigungen umgesetzt werden. Auch das EU-Beihilferecht werde geprüft, heißt es weiter.Land betont Bedeutung für die RegionLandeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) betonte die Bedeutung für die Region und den Ski-Nachwuchs: „Wenn wir wollen, dass auch kommende Generationen Skifahren lernen können, brauchen wir attraktive und gut erreichbare Angebote im eigenen Bundesland.“ Auch Stelzers Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) spricht von klaren Signalen, die gesetzt werden sollen: „Wenn wir über Investitionen in touristische Infrastruktur sprechen, dann geht es immer auch um Arbeitsplätze, um Wertschöpfung und um Perspektiven für die Menschen vor Ort“.Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) ergänzt, dass durch die Einbindung in die Struktur der Seilbahnholding, ein professionelles Management unter Nutzung von Synergieeffekten ermöglicht werde.SPÖ: „Endlich Einsicht“Aus Sicht der SPÖ gibt es nun „endlich Einsicht beim Kasberg". Für sie wird mit der Beauftragung zu Übernahmegesprächen ihrer Forderung vom Juli 2023 nachgekommen. „Dass der Kasberg durch die Übernahme gerettet werden soll, ist nach monatelanger Unsicherheit ein positives Zeichen für die Menschen vor Ort“, so SPÖ-Abgeordneter Mario Haas.Textquelle: Ode.orf.at, Onlinebeitrag von heute,27.2.2026, 13.58 Uhr (Update: 15.15 Uhr)