Exporte: Wirtschaftskammer rechnet mit Trendwende

Wait 5 sec.

25.02.2026 07.03Online seit heute, 7.03 UhrDie Wirtschaftskammer (WKO) rechnet für heuer mit einer moderaten Trendwende bei Österreichs Exporten. Im Vorjahr seien die Ausfuhren in die USA, nach Deutschland und China noch eingebrochen, zum Teil abgefedert durch gestiegene Exporte in Richtung Italien, Tschechien und Großbritannien.2026 sollen sie wieder auf rund 192 Milliarden Euro steigen. Die offiziellen Außenhandelszahlen für 2025 werden Anfang März von der Statistik Austria veröffentlicht.Die WKO rechnet für voriges Jahr mit einem erneuten Rückgang um 1,2 Prozent auf etwa 189 Mrd. Euro. Der Grund hierfür sei ein Einbruch der Exporte in die Vereinigten Staaten um 21,4 Prozent oder 3,5 Mrd. Euro. Ins benachbarte Deutschland sei das Exportvolumen um 1,9 Prozent bzw. 1,1 Mrd. gefallen. Nach China fielen die Ausfuhren um 4,5 Prozent (240 Mio. Euro).Zum Teil ausgeglichen wurden die Rückgänge durch gestiegene Ausfuhren nach Italien (sieben Prozent bzw. 830 Mio. Euro). Auch die Exporte in die Tschechische Republik (sechs Prozent bzw. 410. Mio. Euro), ins Vereinigte Königreich (7,2 Prozent), in die Niederland (8,8 Prozent) und nach Rumänien (5,9 Prozent) halfen, den Rückgang abzufedern.