Strache-Prozess wird verschoben

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25.02.2026 14.56Online seit heute, 14.56 UhrDer erste Prozess gegen den früheren FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in der Spesencausa muss verschoben werden. Wie eine Sprecherin des Landesgerichts Wien gegenüber dem „Kurier“ bestätigte, wurde die Verhandlung abberaumt.Der Grund sei ein „Zuständigkeitswechsel“, was bedeute, dass ein anderer Richter die Verhandlung führen muss, schrieb die Zeitung heute. Einen neuen Termin für die ursprünglich auf vier Tage anberaumte Verhandlung gibt es noch nicht.Strache und einer weiteren Person werden Untreue vorgeworfen. Laut Anklageschrift soll der Ex-FPÖ-Chef versucht haben, sich 300.000 Euro anzueignen. Die FPÖ Wien hatte 2007 eine Lebensversicherung auf zehn Jahre abgeschlossen, als versicherte Person war Strache als Landesparteiobmann eingesetzt worden.Im Falle seines Ablebens sollte die Familie des Obmannes abgesichert werden, im Erlebensfall war die FPÖ Wien bezugsberechtigt. Strache wird vorgeworfen, auf eine Auszahlung an ihn gedrängt zu haben. Dazu kam es allerdings nicht.„Ich habe mir auch in diesem Zusammenhang zu keinem Zeitpunkt ein strafbares Verhalten zuschulden kommen lassen“, hatte Strache nach Bekanntwerden der Anklage gesagt.