Trump will Vereinbarung mit Iran – Gewalt weiter Option

Wait 5 sec.

27.02.2026 19.28Online seit heute, 19.28 UhrUS-Präsident Donald Trump hat sich im Atomstreit mit dem Iran offen für eine Vereinbarung gezeigt, aber militärische Gewalt nicht ausgeschlossen. Er sei nicht glücklich mit dem Iran, wolle aber einen Deal, sagte Trump heute. Teheran dürfe jedoch keine Atomwaffen besitzen.Er wolle keine militärische Gewalt anwenden, „aber manchmal muss man das“, erklärte der Präsident weiter. Die Gespräche über das iranische Atomprogramm laufen vor dem Hintergrund des Zusammenziehens einer großen Streitmacht der US-Armee in der Region.Omanischer Außenminister tritt VanceUnterdessen bemüht sich der Oman um Vermittlung in dem Konflikt. Einem Insider zufolge trifft der omanische Außenminister dazu in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance zusammen.Nach den jüngsten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA war von „Fortschritten“ die Rede. Die Gespräche sollen am Montag in Wien auf Fachleuteebene fortgesetzt werden. Zugleich soll US-Außenminister Marco Rubio nach Israel reisen. Bei seinem Besuch werde er unter anderem über den Iran sowie die Lage im Libanon sprechen, teilte das US-Außenministerium mit.Großbritannien zieht Personal aus dem Iran abDie Sicherheitslage im Nahen Osten bleibt wegen des drohenden US-Militärschlags auf den Iran angespannt. Die britische Regierung gab bekannt, aufgrund der Sicherheitslage vorübergehend ihr diplomatisches Personal aus dem Iran abzuziehen.Die USA genehmigten wegen „Sicherheitsrisiken“ die Ausreise ihres Botschaftspersonal, das nicht zur Notfallbesetzung gehört, und von deren Familien aus Israel, wie die US-Botschaft mitteilte. Zudem rät sie US-Bürgerinnen und -Bürgern auszureisen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind.Deutschland rät „dringend“ von Reisen nach Israel abMehrere westliche Länder verschärften ihre Reisehinweise für den Nahen Osten – so rät etwa Deutschland „dringend“ von Reisen nach Israel ab. Das österreichische Außenministerium sieht derzeit ein „hohes Sicherheitsrisiko“.IAEA: Aktivität rund um iranisches UranlagerFachleute der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben auf Satellitenbildern Aktivitäten rund um ein unterirdisches Lager für Bestände von hoch angereichertem Uran beobachtet. Das geht aus einem bisher nicht veröffentlichten Bericht der UNO-Atombehörde vor, berichteten die Nachrichtenagenturen dpa und AP heute.Der Bericht wurde wenige Tage vor weiteren Verhandlungen in Wien fertiggestellt, die zu einer Einigung im Atomstreit zwischen Teheran und Washington führen sollen.IAEA ohne Zugang zu zerstörten AnlagenIsrael und die Vereinigten Staaten hatten im Vorjahr eine Reihe von wichtigen Atomanlagen im Iran bombardiert, um zu verhindern, dass die Islamische Republik Atomwaffen herstellen kann. Seitdem hat der Iran keine IAEA-Inspektionen in den zerstörten Standorten zugelassen, sie sind nur mittels Satelliten im Blick der Fachleute.Deshalb könne die IAEA auch nicht überprüfen, ob der Iran die Herstellung von angereichertem Uran eingestellt habe und wie viel Uran derzeit vorhanden sei, hieß es in dem Bericht. Es sei „unverzichtbar und dringend“, dass Teheran umfassende Inspektionen erlaube, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi.Die Behörde in Wien habe regelmäßige Aktivitäten von Fahrzeugen bei einem Zugang zu der Uranlagerstätte in Isfahan beobachtet, berichtete Grossi. Auch bei angegriffenen Anreicherungsanlagen seien Aktivitäten zu sehen, fügte er hinzu.