Schutzmaßnahmen: KI-Firma Anthropic gegen Pentagon

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27.02.2026 06.24Online seit heute, 6.24 UhrDas KI-Unternehmen Anthropic kann einer Forderung des US-Verteidigungsministeriums in einem Streit über Sicherheitsvorkehrungen für Künstliche Intelligenz (KI) nicht nachkommen. Dies sagte Anthropic-Chef Dario Amodei heute.Pentagon will Schutzmaßnahmen entfernenDas Pentagon fordert die Entfernung aller Sicherheitsvorkehrungen beim Einsatz der KI-Technologie von Anthropic. Diese würden verhindern, dass die Technologie des Unternehmens zur autonomen Zielerfassung von Waffen oder zur Überwachung in den USA eingesetzt wird.Laut Anthropic-Chef Amodei will das Verteidigungsministerium nur mit KI-Firmen Verträge abschließen, die „jeder rechtmäßigen Nutzung“ zustimmten und Schutzvorkehrungen aufhöben.Das Ministerium habe gedroht, Anthropic aus seinen Systemen zu entfernen, wenn das Unternehmen an seinen Schutzmaßnahmen festhalte. Zudem habe es gedroht, die Firma als „Risiko für die Lieferkette“ einzustufen und den „Defense Production Act“ anzuwenden, um die Entfernung der Schutzmaßnahmen zu erzwingen.Weitere Gespräche angekündigt„Diese Drohungen ändern nichts an unserer Position. Wir können der Forderung nicht guten Gewissens nachkommen“, sagte Amodei. Es sei das Vorrecht des Ministeriums, die Vertragspartner auszuwählen, die am ehesten mit seiner Vision übereinstimmten. Er hoffe trotzdem, dass sie ihre „Entscheidung überdenken“, sagte Amodei. Man werde weitere Gespräche führen.