Regierungszeitung: Strafverfahren gegen Telegram-Gründer

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24.02.2026 16.17Online seit heute, 16.17 UhrMoskaus Vorgehen gegen den Messengerdienst Telegram spitzt sich zu. Die Handlungen des Telegram-Mitgründers Pawel Durow würden im Rahmen eines Strafverfahrens wegen Unterstützung terroristischer Aktivitäten untersucht, schrieb heute unter anderem die russische Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“ in einem Text, der mit Informationen des Inlandsgeheimdienstes FSB entstanden sein soll.Der Messenger soll bei zahlreichen Straftaten genutzt worden sein, schrieb die Regierungszeitung und berief sich auf russische Behörden. Sie nannte dabei – ohne Belege – unter anderem den schweren Terroranschlag mit mehr als 140 Toten in der Konzerthalle Crocus City Hall in Moskau vor knapp zwei Jahren.Es ist eine weitere Eskalation im Umgang mit dem Messengerdienst in Russland. Erst am Wochenende hatte der FSB ihn als Sicherheitsrisiko eingestuft. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wiederholte nun den Vorwurf, dass Telegram die Zusammenarbeit verweigere. Zuständige Behörden ergriffen daher Maßnahmen.Durow hat Russland bereits vor Jahren verlassen. Telefonate über Telegram sind dort schon lange blockiert, zuletzt wurde der Messenger gedrosselt. Andere Dienste wie WhatsApp und Signal sind gesperrt. Als Alternative verwies die russische Regierung auf den selbst entwickelten Messenger Max, der momentan auch kräftig beworben wird. Kritiker behaupten, Max könne von den russischen Behörden zur Überwachung genutzt werden.