Familie von „El Mencho“ fordert Leiche des Drogenbosses

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25.02.2026 19.09Online seit heute, 19.09 UhrDrei Tage nach der Tötung des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ hat seine Familie die Herausgabe der Leiche beantragt. Ein Rechtsvertreter der Angehörigen habe das entsprechende Schreiben eingereicht, teilte die Generalstaatsanwaltschaft heute mit. Die erforderlichen Formalitäten würden nun durchgeführt.Der 59-jährige „El Mencho“ war der Anführer des Cartel Jalisco Nueva Generacion (CJNG) – des mächtigsten Drogenkartells des lateinamerikanischen Landes. Er starb am Sonntag, nachdem er bei Kämpfen während eines Militäreinsatzes zu seiner Festnahme schwer verletzt worden war. Die Leiche wurde in einem Militärflugzeug vom westlichen Bundesstaat Jalisco nach Mexiko-Stadt geflogen.Seitdem wurde darüber spekuliert, wer die Leiche abholen würde, da mehrere Angehörige des Drogenbosses ebenfalls ins Drogengeschäft verwickelt sind. Seine Frau, Rosalinda Gonzalez Valencia, wurde erst vor einem Jahr aus der Haft entlassen, nachdem sie rund drei Jahre wegen Geldwäsche inhaftiert gewesen war. Der älteste Sohn von „El Mencho“, Ruben Oseguera Gonzalez, verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe in den USA. Oseguera hat zudem zwei Töchter und mehrere Geschwister.