25.02.2026 18.36Online seit heute, 18.36 UhrDer indische Premierminister Narendra Modi hat sich für eine Friedensregelung in der Nahost-Region ausgesprochen. Der Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump eröffne einen möglichen Weg in die Richtung, sagte er heute bei der ersten Ansprache eines indischen Premierministers im Parlament in Jerusalem.Reuters/Ronen ZvulunDer Plan stärke Hoffnungen auf „einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Region“, auch mit Blick auf das Streben der Palästinenser nach einem unabhängigen Staat. Modi sprach gleichzeitig das tiefe Beileid seines Landes für die Opfer des Hamas-Terrorangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 aus.Netanjahu: Modi „mehr als ein Freund“Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, Modi sei „mehr als ein Freund, ein Bruder“. Israel und Indien hätten ein „offenes Bündnis“ gebildet. Indien stehe Israel stets zur Seite, auch im Kampf gegen Antisemitismus.Modi kündigte eine Vertiefung der strategischen Beziehungen an. Medienberichten zufolge dürfte der Verkauf von israelischen Luftverteidigungssystemen, darunter Laserabwehrwaffen, besiegelt werden. Der israelische Botschafter in Indien, Reuven Asar, sagte dem Sender Channel 12, Indien solle Zugang zu „sensiblen Technologien“ erhalten.Indien soll israelischen Medien zufolge wiederum für Israel eine Alternative bieten, sollte es erneut Waffenembargos gegen den jüdischen Staat geben. Im Gaza-Krieg gilt seit 10. Oktober eine Waffenruhe.Israel hofft auf Aufwertung der BeziehungenIsrael erhofft sich eine Aufwertung der Beziehungen zu dem bevölkerungsreichsten Land der Welt. Modi hatte Israel zuletzt im Jahr 2017 als erster indischer Premierminister besucht. Aus Sicht israelischer Beobachter eint beide Länder auch ihr Kampf gegen islamistischen Terrorismus. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.