Rechnungshof empfiehlt ÖBB bessere Planung

Wait 5 sec.

27.02.2026 10.11Online seit heute, 10.11 UhrDer Rechnungshof (RH) hat die Angebotsplanung der ÖBB im Personenverkehr geprüft, konkret Angebots-, Flotten- und Personalkonzepte. Der Tenor: Es gibt mehr Angebot, mehr Fahrgäste und mehr Züge, aber trotzdem zu wenige Züge und auch mehr Mängel.Die Hauptkritik besagt, dass das geplante Angebot vielfach nur dann bei den Fahrgästen ankam, wenn die Auslastung gering war. Der RH empfiehlt bessere Planung.Die Pünktlichkeit erreichte 2024 einen Wert von 93,6 Prozent. Dieser Anteil pünktlicher Züge nach nah und fern entspricht laut RH einem Tiefstand gegenüber dem Planwert von 95,8 Prozent.Besonders stark waren die Zielabweichungen im Fernverkehr, die Gründe dafür waren etwa ein sprunghafter Anstieg unpünktlicher Zugsübergaben durch die Nachbarbahnen wie vor allem der kriselnden Deutschen Bundesbahn (DB), Baustellen, überfüllte Züge, Fahrzeugstörungen und externe Ursachen wie Unwetter.„Das Angebot soll auf die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Flotte abgestimmt werden, um die für die vereinbarte Qualität der Leistungserbringung notwendige Verfügbarkeit der Fahrzeuge sicherzustellen“, so der RH.