Kickl erwartet vorgezogene Neuwahl 2028

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27.02.2026 22.08Online seit heute, 22.08 UhrFPÖ-Chef Herbert Kickl rechnet mit einer vorgezogenen Nationalratswahl 2028. Nach den Landtagswahlen 2027 und 2028 werde der Bundesregierung „die Flucht vor Neuwahlen“ nicht mehr gelingen, sagte er in der „Kronen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe).Nach der Wahl will Kickl weiter Kanzler werden und glaubt an Unterstützung aus anderen Parteien. Es gebe Gespräche mit der „Schatten-ÖVP“ um Ex-Kanzler Sebastian Kurz.In der Volkspartei seien viele „überhaupt nicht damit zufrieden“, dass unter Bundeskanzler Christian Stocker nach den Grünen wieder „die Linken in die Regierung“ geholt worden seien. Er sei im Austausch mit jener Gruppe um Kurz, die in regelmäßigen Abständen in Interviews und Medien auftrete.Es gebe außerdem auch eine Gesprächsbasis zu SPÖ-Vertretern, „die auch schon verzweifelt sind“, so Kickl, ohne Namen zu nennen. „Aber ich bin guter Dinge, dass ich bei den nächsten Regierungsverhandlungen in dieser Sache nicht bei null beginnen muss, was vertrauensbildende Maßnahmen betrifft.“Ein Antreten bei der Landtagswahl in seinem Heimatbundesland Kärnten 2027 schloss Kickl unterdessen einmal mehr aus. Er liebe sein Heimatbundesland. „Aber ich habe meine Entscheidung getroffen, dass ich den Wählern versprochen habe, dass wir noch einen Anlauf unternehmen werden, diese Volkskanzlerschaft zur Umsetzung zu bringen. Und genau das werde ich tun.“